Kommentar von Vize-Präsi. Taxisektion, Ch. Zellweger

Protestbrief an SBB - Stop Uber

21. Februar 2017

Die SBB ermöglicht den konzessionierten Taxifirmen seit dem Anfang ihrer Existenz - die Dienstleistungen; (Personentransport von und zu den SBB-Bahnhöfen) ordnungsgemäss auszuführen. In grösseren Städten werden den Taxihaltern Bewilligungen erteilt, um auf Stadtgebiet und vor dessen Bahnhöfen regulär zu arbeiten.
Die SBB vermietet ferner auch Taxistandplätze vor diversen Bahnhöfen an private Taxizentralen und Taxifirmen.
Obwohl die SBB solche Standplätze teils zu sehr hohen Preisen vermietet - ist diese Praxis für eine öffentlich-rechtliche Institution der Schweiz umstritten, weil die Stadttaxis von Haus aus schon immer öffentliche/städtische Bewilligungen haben müssen.
Die SBB müsste an allen Bahnhöfen die lokalen und bewilligten Taxis zulassen.
Wenn an einzelne Firmen Standplätze vermietet werden, müssen gleichzeitig auch den behördlich bewilligten Stadttaxis genügend Standplätze zugewiesen werden.
Die SBB muss auch bei Online- und Telefon-Bestellungen für Personentransporte zu und von den Bahnhöfen die lokal konzessionierten Personentransportfirmen prioritär berücksichtigen. Besonders in grösseren Städten werden heute auch von lokalen Taxifirmen moderne "Apps" zur Verfügung gestellt.
Die SBB kann in unserem Land keine ausländische Firma für Personentransporte bevorzugen. Insbesondere nicht eine Uber-Firma, welche bei uns und in vielen Ländern gegen nationale und regionale Gesetze verstösst.

Die öffentlich-rechtlich konstituierte Institution SBB gehört uns, den Schweizer Bürgern. Sie muss unsere Rechtsordnung und kulturellen Prinzipien respektieren - respektive vertreten.

Mit bester Empfehlung, Christof Zellweger (Taxi-Sektion Zürich).